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Stummfilm-Kino in Appenzell
An der Bahnhofstrasse hat Linus Koster-Grubenmann in den 30er
und 40er Jahren ein Kino betrieben. Mit Hilfe eines Filmprojektors
und rund 30-40 Stummfilmen soll Linus in der späteren Schuhmacherwerkstatt
vor allem Kinder als dankbares Publikum erfreut haben.
Die oft laute Geräuschekulisse und
die Musik zum Film wurden jeweils live von Linus mitgeliefert.
Eine Schreckschusspistole ersetzte den Trommelrevolver der schiesswütigen
Helden der stummen Wild-West-Filme. Aus diesem Grund wurde Linus'
Schuhmacherwerkstatt auch die Revolverküche genannt.
Es gästet wide sollen manche Leute behauptet haben, als sie oberhalb
der Ziegelhütte Personen über die Brachen schreiten
sahen. Es war jeweils zweifelsfrei Linus, der mit seinem Filmprojektor
den ängstlichen Leuten Angst einjagte.
Unsere Fragen:
- Wann hat Linus mit seinen Vorstellungen
begonnen?
Als Vergleich: Das erste Kino in der Schweiz ist 1907 in Zürich
eröffnet worden.
- Wie kam Linus auf die Idee, in Appenzell
ein Kino zu betreiben?
- Linus war unbestritten ein Original. Wer
weiss originelle Geschichten, vor allem aus seinen jungen Jahren,
zu erzählen?
- Verschiedene Appenzeller Familien haben
selber einen Filmapparat und entsprechende Filme angeschafft.
Wer kann darüber Auskunft geben?
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