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Von der Idee eine historische Arbeit zu beginnen Vor Jahren haben wir aus Familienbesitz in der Gegend des Rosengärtliquartiers ein kleines Riedhüsli gekauft. Die früheren Bewohner haben das Haus nie wirklich ausgeräumt. Auf diese Weise sind in den verschiedensten Ecken des Hauses im Laufe der Zeit viele interessante Gegenstände und Dokumente erhalten geblieben:
Dies alles sind wohl Gegenstände mit wenig antiquarischem Wert. Doch auf ihre Geschichte geprüft stellen sie interessante Zeitzeugen dar. Im Gespräch mit Freunden und Kollegen habe ich bald einmal festgestellt, dass in anderen Dorfhäusern immer noch viele historisch interessante Gegenstände schlummern. Es besteht die Gefahr, dass sie unbesehen im Mistkübel entsorgt werden. Schliesslich geht es auch darum zu sensibilisieren, dass der alte Kram, der bei Hausräumungen anfällt, nicht einfach automatisch im Müll landen soll. Es gilt historisch wissenswerte Dokumente, Briefe, Stickvorlagen, Stickereien, Nekrologe, Gegenstände des täglichen Gebrauchs, Photos, Werkzeuge etc. zu sichten und zu sammeln. Ich habe mich entschieden, möglichst viele dieser Informationen, die grösstenteils mündlich überliefert werden, zu sichten und in Gesprächsnotizen festzuhalten. Wir sind in der glücklichen Lage, dass noch vieles vorhanden ist. Neue Entdeckungen sind immer möglich. Auch gibt es noch einige Zeitzeugen, die persönlich aus vergangenen Zeiten berichten können. Vielleicht lassen sich genügend Daten und Gegenstände zusammentragen, um einen Bericht zu schreiben oder gar eine Ausstellung zu eröffnen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Gesprächspartnern für ihre tolle Mitarbeit und ihre Bereitschaft Auskunft zu geben, bedanken. Josef Fritsche lic.phil. |